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Unsere westliche Kultur geht immer noch davon aus, dass es jenseits des Materiellen nichts mehr gibt. Um schamanisches Heilen verstehen und praktizieren zu können, ist es unumgänglich zu glauben, dass doch noch etwas gibt. Native Kulturen nennen dieses Andere "die unsichtbare Welt", "die Welt der Geister" oder "die andere Welt". Alle schamanischen Kulturen suchten nach Wegen, mit der unsichtbaren Welt zu kommunizieren, um aus diesem Kontakt Kraft zu schöpfen und zu heilen. Diese Erfahrungen halten sich bis in die heutige Zeit. Schamanische Heilkunde gibt es seit mindestens 30'000 Jahren. Aus ihr gingen Lehren wie die Ayurvedische Medizin hervor. Schamanismus arbeitet mit den Heilkräften der Natur: den Kräften der Pflanzen, der Tiere und der Steine. Hinzu kommen die Kräfte der Himmelsrichtungen und die Elemente "Feuer, Erde, Luft und Wasser". Schamanismus -
Schamanische Arbeit ist immer praktische Arbeit. Mit der Seele kommunizieren und auf tiefstmöglicher Ebene im Einklang mit der Natur heilen. Die Erde und das Leben ehren und achten -
Schamanische Heilrituale aktivieren den eigenen Heilungsprozess. Durch die Reise ins eigene Selbst wird der Zugang zu Inspiration und Vision ermöglicht, und die Heilung kann beginnen.
Die Weltgesundheitsorganisation hat dem Schamanismus 1980 dieselbe Bedeutung in der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen zugesprochen wie der Schulmedizin. Gerade für Menschen in heilenden Berufen ist der Schamanismus immer stärker von Bedeutung und wird immer häufiger in der täglichen Arbeit eingesetzt.

